Chegini 300
Kohlmarkt 7
1010 Wien
Bauzeit: 2008
Größe: 300m²
Eine Bühne schaffen für Highclass-mainstream und Avantgardemode. Dem Crossover von Bekanntem, Bewährten und künstlerischer Avantgardemode, steht der selbe Mix als Präsentationsarchitektur bei. Die Räume waren verwahrlost und ruinös. Die Einrichtung eine Mischung aus unbrauchbarem Schund und verrottetem Altbestand der Jahrhundertwende, wollte wach geküsst werden. Wir entscheiden uns alles zu entfernen, in den Werkstätten die brauchbaren Teile zu restaurieren, diese mit neuen Materialen unseren Notwendigkeiten anzupassen und an neuer Stelle und neuer Frische so einzubauen, als wären diese immer schon so dort gestanden.
Eine intensive Suche nach der "No Na Lösung".
Es werden von uns entworfene Designelemente beigefügt, so entsteht Spannung und Ergänzung, mit dem Materialmix Lack, diverse Stahloberflächen, Farb- und Lichtgestaltung schaffen wir eine wienerische, poetische Atmosphäre.
Unser Anspruch ist, Wiener Flair und zwar eben >Wiener Flair<, auf internationales Niveau zu heben.
Der Boden ist Beton geschliffen, nicht die bekannte Betonoberfläche ist entstanden sondern eine Mischung aus Terrazzo und Beton, dieser wird gewachst und daher wieder „weich“ gemacht, farblich harmonisch auf die verzinkte Stahloberfläche der Regale abgestimmt. Die alten Regale sind mit diesem Blech teilweise neu verkleidet, um hier die dunkle Schwere in eine leichtere, luftigere Konfiguration zu heben:
Farbe und Materialmix sind, mit der Lichtinszenierung, expressive Formensprache unsere Architekturwelt.
Design trifft auf Wiener Klassik der Jahrhundertwende, so entsteht erfrischende Wärme.
Wir schaffen Energie die abstrahlt, da der Schwung die rigide Geradlinigkeit der Jahrhundertwendemöbel umarmt.
Wir haben für die Damenabteilung eine zufällige Leichtigkeit geschaffen, jedes Detail wurde so lange bearbeitet, bis sich alles dieser Doktrin fügte. Das geht bis zur eigens entworfenen Stehlampe (Arbeitstitel >>"Absurdia") der Damenumkleidekabinen, die zum Boudoirfeeling beiträgt. Im Gegensatz dazu, sind die Herrengarderoben der Flugzeugatmosphäre näher.
Die Displays der Herrenabteilung sind kühler, technischer gehalten, so ist auch Beleuchtung in die Fächer integriert.
Ein über 8 Meter langes Edelstahlmöbel, wie eine Yacht, pflügt mittig durch den großen Präsentationsraum. Auf Hochglanz poliert teilweise mit Hightech Satin als Sitzgelegenheit tapeziert, ein Schiff als Stauraum, Präsentationsfläche und Sitzmöbel. Auch in diesem Projekt ist der Mehrwert in der sinnvollen Verbindung und Anordnung technischer, funktioneller und ästhetischer Komponenten das Salz in der Suppe des Entwurfs, Technik, Funktion und Ästhetik verbinden sich zu wertvoller Architektur.











